Inhalt - Geschichte

Geschichte von swissherdbook

Seit 1970 ist die Geschäftsstelle des Zuchtverbands in Zollikofen

Seit 1970 ist die Geschäftsstelle des Zuchtverbands in Zollikofen

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstehen viele lokale Viehzuchtgenossenschaften. Zehn Genossenschaften gründen am 22. Juli 1890 in Bern den "Verband Schweizerischer Berner-Fleckvieh züchtender Viehzuchtgenossenschaften". In den folgenden Jahren kommen viele weitere Viehzuchtgenossenschaften dazu und ab 1898 organisiert der Verband jährlich einen schweizerischen Zuchtstiermarkt. 1936 wird die Herdebuchführung dem Verband angegliedert, unter dem Namen "Schweizerische Herdebuchstelle für das Simmentaler-Fleckvieh". Im gleichen Jahr erscheint erstmals das Mitteilungsblatt "Bulletin". Seit 1974 besteht die zentrale Herdebuchführung beim Schweizerischen Fleckviehzuchtverband.


Die Milchleistungsprüfung wird 1903 eingeführt, wobei nur einzelne Zuchtkühe kontrolliert werden. 1958 wird mit öffentlicher Unterstützung die Bestandeskontrolle durch amtliche Milchkontrolleure eingeführt. 1961 wird die künstliche Besamung in die Praxis eingeführt. Seit 1966 läuft ein Zuchtprogramm für KB-Prüfstiere. Ab 1967 kommen Importstiere der Rassen Montbéliarde und Red Holstein zum Einsatz. Im Herdebuch werden die verschiedenen Rassen mit Rassecodes gekennzeichnet. 1999 wird in der Schweiz eine zentrale Tierverkehrsdatenbank (TVD) für alle Rindviehrassen etabliert. Seither markieren die Züchter die Kälber selber und der Zuchtverband übernimmt die Geburtsmeldungen von der TVD. Im Jahr 2009 erfolgt der Namenswechsel von "Schweizerischer Fleckviehzuchtverband" zu "Genossenschaft swissherdbook Zollikofen", kurz "swissherdbook". Der Verband bietet heute die Herdebuchführung und Leistungsprüfung für die Rassen Simmental, Montbéliarde, Swiss Fleckvieh, Red Holstein, Holstein, Normande und Wasserbüffel an.

Dokumente

  • Film MLP aus den 60er Jahren

Fusszeile