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Milchkontrollmethoden

Die wichtigsten Voraussetzungen für eine rationelle Milchkontrolle sind ein geprüftes Messgerät, eine saubere Schreibunterlage, Genauigkeit und Systematik im Vorgehen.

Methode A4

Der Milchkontrolleur hat persönlich die Milchmenge der Kontrolltiere durch Wägung aller Gemelke innerhalb von 24 festzuhalten. Als Kontrolldatum gilt der Tag der Morgenprobe.

Methode AT4

Im Gegensatz zur Methode A4 wird bei der Methode AT4 nur ein Gemelk durch den Milchkontrolleur persönlich kontrolliert. Die Kontrolle erfolgt alternierend am Morgen und am Abend. Wenn ein Betrieb von der Methode A4 auf AT4, ATM4 oder ATM4/7d umstellt, kann der Milchkontrolleur bestimmen, wann die erste Probe (Morgen oder Abend) erfolgt.

Methode ATM4

Diese Methode wird ausschliesslich bei Betrieben mit Melkständen angewendet. Der Milchkontrolleur hat persönlich einmal am Tag (alternierend Morgen/Abend) eine Milchprobe zu entnehmen. Die Milchmenge (Morgen- und Abendgemelk) wird vom Computerausdruck auf den Begleitschein übertragen.

Methode ATM4/7d

Diese Methode wird ausschliesslich bei Betrieben mit Melkständen angewendet. Die Milchprobe wird monatlich alternierend (Morgen/Abend) erhoben. Die Tagesmilchmenge (7-Tagesmittel) wird vom Computerausdruck auf den Begleitschein übertragen.

Methode Roboter

Bei Roboterbetrieben wird der Probenahmeapparat (Shuttle) einmal früh morgens und im nächsten Monat Ende Nachmittag installiert. Die durchschnittliche Tagesmilchmenge der letzten 7 Tage wird vom Computerausruck auf den Begleitschein übertragen.