Milchviehbetriebe in Anbindehaltung gesucht für 30-minütige Untersuchung

  • 18.11.2021

Gemeinsam gegen Antibiotikaresistenzen

Eine Studie zum Thema Antibiotikaresistenzen startete an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern im September 2021. Dabei will Belinda Köchle, Doktorandin an der Uni Bern herausfinden, ob generelle Managementfaktoren wie Haltung und Fütterung der Milchkühe, einen Einfluss auf die Antibiotikaresistenz haben können. Auch das Risiko, ob resistente Bakterien von einer Kuh auf die nächste gelangen, wird konkret unter die Lupe genommen.

Betreiben Sie ein Milchviehbetrieb mit Anbindehaltung und möchten einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen leisten? Melden Sie sich für die Studie an! 

Wichtigste Teilnahmebedingung:
Eine Kuh muss in den letzten 3-7 Tagen mit Antibiotika behandelt worden sein. Und zwar «systemisch», also dass das Antibiotikum gespritzt wurde (unter die Haut, in den Muskel, ins Blut) und sich im ganzen Körper verteilen kann. Aber auch Betriebe, die derzeit noch keine solche behandelte Kuh haben, aber gerne an der Studie teilnehmen möchten, sollten sich per sofort anmelden. 

Gesucht werden schweizweit 280 Betriebe Milchviehbetriebe mit Anbindehaltung, die sich bei Belinda Köchle melden können. 

Anmeldungen oder Fragen zum Projekt per Telefon/WhatsApp 076 240 00 97.
Email: belinda.koechle@vetsuisse.unibe.ch oder online unter www.vetstudie-unibern.ch